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Innovationen an der EMS Oberwart

Die Europäische Mittelschule gilt im Bereich "Leistung und Wohlfühlen" als eine der besten Schulen des Burgenlandes. Trotzdem wird regelmäßig an pädagogischen Innovationen weitergearbeitet.

In diesem Schuljahr werden folgende Themen umgesetzt:

  • Sozialkompetenzhäuser und das Goldene Buch
  • Einführung von KEL-Gesprächen (Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche)
  • Digitalisierung des Klassenbuches und des individuellen Lernfortschrittes  
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Sozialkompetenzhäuser und das Goldene Buch

Im Rahmen von Zusammenkünften in der Aula werden jeweils zwei SchülerInnen jeder Klasse für ihre Leistungen ausgezeichnet. Bei den guten bzw. ausgezeichneten Leistungen handelt es sich nicht unbedingt um ein „Sehr gut“ auf eine Schularbeit oder einen Test, sondern darum, dass sich ein Kind unserer Schule besonders bemüht hat, den Lernerfolg zu steigern bzw. diesen zu verbessern.

Der Eintrag ins Goldene Buch erfolgt mit einer schriftlichen Begründung, die im jeweiligen Team formuliert und durch unseren Herrn Direktor auch vorgelesen wird.

Die persönlich überreichte Urkunde zeichnet diese SchülerInnen besonders aus und soll  MitschülerInnen zu Leistungssteigerungen motivieren.

Um die Sozialkompetenz zu stärken, starteten wir das Projekt „Sozialkompetenz-Häuser“, das das Grundprinzip unserer Schule „Leistung und Wohlfühlen“ unterstreichen soll.

Große Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte und der Gegenwart haben weltweit für uns alle Dinge bewirkt, von denen wir heute noch unseren Nutzen haben.

Diese Persönlichkeiten haben ihr Leben in den Dienst der Menschheit gestellt, den Frieden angestrebt und damit ihre Sozialkompetenz bewiesen. Bei diesem Projekt wird jeder Schüler, jede Schülerin in eines der vier „Häuser“ eingeteilt.

Bei der letzten Zusammenkunft in der Aula konnte das Haus „Mutter Teresa“ die meisten Sozialkompetenzpunkte (1520) erreichen und wurde mit einem Wanderpokal ausgezeichnet.

 

Einführung von KEL-Gesprächen (Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche)

Die KEL-Gespräche sollen die Elternsprechtage ersetzen und stützen sich auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stehen die Lernprozesse aus Sicht des Kindes. Der Schüler präsentiert sich selbst und reflektiert seine Lernergebnisse im Bezug darauf, was er fachlich und persönlich dazugelernt hat.

Künftige Vorhaben und Ziele werden gemeinsam vereinbart und nächste Schritte werden beschlossen. Eine kindgerechte Ergänzung der Selbstpräsentation erfolgt durch die gezielte Resonanz der Eltern und Lehrkräfte.

Das KEL- Gespräch soll Änderungen in der Rückmelde- und Beziehungskultur mit sich bringen,  hat positive Auswirkungen auf die Gesprächskultur im Beziehungsdreieck SchülerInnen – Eltern – LehrerInnen/Schulleitung,  bedeutet somit eine neue Qualitätsdimension für die Schulpartnerschaft und die Unterrichtsarbeit und trägt zu einer Steigerung der Elternzufriedenheit bei.

Digitalisierung des Klassenbuches und des individuellen Lernfortschrittes

Das in die Jahre gekommene Klassenbuch hat ausgedient und die Neuen Medien ersetzen das Klassenbuch. Absenzen, Lerninhalte, Stundenpläne und vieles mehr werden in einem eigens dafür konzipierten Programm dokumentiert.

Die alternative Leistungsbeurteilung wird an der EMS seit Anbeginn des Schulversuches in Form eines Lernerfolgsportfolios abgehandelt. Auf der 5. und 6. Schulstufe werden hier alle Unterrichtsgegenstände parallel zum Notenzeugnis lernzieltaxonomisch aufgelistet und mit „Kann ich gut“ – „Kann ich“ – „Hier brauche ich Hilfe“ drei Mal im Unterrichtsjahr beurteilt. Die Erziehungsberechtigten erhalten so  einen „Zwischenstand“ der Leistungsentwicklung der SchülerInnen.

Dieses Lernerfolgsportfolio wird ebenso digitalisiert. Im Bereich der Sozialkompetenz wird das Instrument EDL (Ergänzende Differenzierende Leistungsbeschreibung) implementiert, um den SchülerInnen im Bereich Persönlichkeitsbildung professionelle Rückmeldungen geben zu können.